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Otis Davis

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Datei:Otis Davis (1960).jpg
Otis Davis (1960)

Otis Davis (Otis Crandall Davis; * 12. Juli 1932 in Tuscaloosa, Alabama; † 14. September 2024) war ein US-amerikanischer Sprinter und Olympiasieger.

Leben[Bearbeiten]

Nach der Highschool diente Davis vier Jahre in der U.S. Air Force und wurde im Koreakrieg eingesetzt. Er bekam anschließend ein Leistungssportstipendium an der University of Oregon in Eugene für Basketball. Erst im dritten Studienjahr entdeckte er die Leichtathletik für sich, sprang 1,83 m hoch und 7,00 m weit. Er begann nun auch im Alter von 26 Jahren bei Coach Bill Bowerman mit dem Lauftraining über 200 und 400 Meter. Er lief die 100 Yards in 9,5 s und die 220 Yards in 20,9 s.

Zwei Jahre später war er in Hochform und gewann nach den Amerikanischen Meisterschaften der AAU auch bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom die Goldmedaille im 400-Meter-Lauf, vor dem zeitgleichen Deutschen Carl Kaufmann (Silber) und dem Südafrikaner Malcolm Spence (Bronze). Bei diesem Lauf lief er als erster Mensch unter 45 Sekunden und stellte mit 44,9 s einen neuen Weltrekord auf. In der 4-mal-400-Meter-Staffel gewann er zusammen mit seinen Teamkollegen Jack Yerman, Earl Young und Glenn Davis die Mannschaftsgoldmedaille vor den Teams aus Deutschland (Silber) und Britisch Westindien (Bronze). Im selben Jahr beendete er erfolgreich sein Studium mit einem Bachelor in Sport- und Gesundheitserziehung. 1961 verteidigte er seinen amerikanischen Meistertitel über 440 Yards, musste dann jedoch seine sportliche Karriere beenden, obwohl sein Versuch, in der NFL Wide Receiver zu werden, scheiterte, er jedoch hiermit auf seine Amateureigenschaft verzichten musste.<ref>Arnd Krüger: Amerikanischer Sport zwischen Isolationismus und Internationalismus. Leistungssport. 18 (1988), 1, S. 43–47; 2, S. 47–50 aufg. 15. März 2017</ref> Er arbeitete daraufhin als Sportlehrer/Trainer an der Highschool in Springfield (Oregon), ehe er Sportdirektor der Air Force wurde und weltweit zum Einsatz kam.<ref>BIOGRAPHY. In: OtisDavisOlympian.com. Abgerufen am 18. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als er auch dort in den Ruhestand ging, ließ er sich in New Jersey nieder und arbeitete in verschiedenen Ehrenämtern. U. a. war er Präsident der Tri-States Olympic Alumni Association, zu deren Gründern er auch gehörte. 2004 wurde er in die National Track and Field Hall of Fame aufgenommen.<ref>Otis Davis. In: USA Track & Field. Abgerufen am 18. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Otis Davis starb am 14. September 2024 im Alter von 92 Jahren.<ref>Olympiasieger Otis Davis ist im Alter von 92 Jahren gestorben. In: Badische Neueste Nachrichten. 16. September 2024, abgerufen am 17. September 2024.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Otis Davis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

aufg.

  • Vorlage:Olympedia
  • Otis Davis in der Hall of Fame von USA Track & Field
  • http:// www.eightcitiesmap.com/archive/JJODavis.htm Golden glow, Porträt von Rachael Ryan im Jersey Journal, 24. Februar 2003 (nicht mehr abrufbar)
  • C. J. Schexnayder: Otis Davis. In: Encyclopedia of Alabama, 7. September 2012, abgerufen am 6. September 2024.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigte Staaten 44Datei:Flag of the United States (1891-1896).svg Thomas Burke | 1900: Vereinigte Staaten 45 Maxie Long | 1904: Vereinigte Staaten 45 Harry Hillman | Zwischenspiele 1906: Vereinigte Staaten 45 Paul Pilgrim | 1908: Vereinigtes Konigreich 1801 Wyndham Halswelle | 1912: Vereinigte Staaten 48 Charles Reidpath | 1920: Kanada 1868Datei:Canadian Red Ensign (1868-1921).svg Bevil Rudd | 1924: Vereinigtes Konigreich 1801 Eric Liddell | 1928: Vereinigte Staaten 48 Ray Barbuti | 1932: Vereinigte Staaten 48 Bill Carr | 1936: Vereinigte Staaten 48 Archie Williams | 1948: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg Arthur Wint | 1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg George Rhoden | 1956: Vereinigte Staaten 48 Charles Jenkins | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Otis Davis | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Larrabee | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lee Evans | 1972: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vince Matthews | 1976: Kuba Alberto Juantorena | 1980: Sowjetunion 1955 Wiktor Markin | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alonzo Babers | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Lewis | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Quincy Watts | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson | 2004: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Wariner | 2008: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merritt | 2012: Grenada Kirani James | 2016: Sudafrika Wayde van Niekerk | 2020: Bahamas Steven Gardiner | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Quincy Hall

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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1912: Vereinigte Staaten 48 USA Sheppard, Lindberg, Meredith, Reidpath
1920: Vereinigtes Konigreich GBR Griffiths, Lindsay, Ainsworth-Davis, Butler
1924: Vereinigte Staaten 48 USA Cochran, Stevenson, McDonald, Helffrich
1928: Vereinigte Staaten 48 USA Baird, Spencer, Alderman, Barbuti
1932: Vereinigte Staaten 48 USA Fuqua, Ablowich, Warner, Carr
1936: Vereinigtes Konigreich GBR Wolff, Rampling, Roberts, Brown
1948: Vereinigte Staaten 48 USA Harnden, Bourland, Cochran, Whitfield
1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM Wint, Laing, McKenley, Rhoden
1956: Vereinigte Staaten 48 USA Jenkins, Jones, Mashburn, Courtney
1960: Vereinigte Staaten USA Yerman, Young, Davis, Davis
1964: Vereinigte Staaten USA Cassell, Larrabee, Williams, Carr
1968: Vereinigte Staaten USA Matthews, Freeman, James, Evans
1972: Kenia KEN Asati, Nyamau, Ouko, Sang
1976: Vereinigte Staaten USA Frazier, Brown, Newhouse, Parks
1980: Sowjetunion URS Valiulis, Linge, Tschernezki, Markin, Burakow*
1984: Vereinigte Staaten USA Nix, Armstead, Babers, McKay, Smith*, McCoy*
1988: Vereinigte Staaten USA Everett, Lewis, Robinzine, Reynolds, Valmon*, McKay*
1992: Vereinigte Staaten USA Valmon, Watts, Johnson, Lewis, Jenkins Jr.*, Hall*
1996: Vereinigte Staaten USA Harrison, Smith, Mills, Maybank, Rouser*
2000: Nigeria NGR Udo-Obong, Chukwu, Monye, Bada, Awazie*, Gadzama*
2004: Vereinigte Staaten USA Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson, Willie*, Rock*
2008: Vereinigte Staaten USA Merritt, Taylor, Neville, Wariner, Clement*, Witherspoon*
2012: Bahamas BAH Brown, Pinder, Mathieu, Miller
2016: Vereinigte Staaten USA Hall, McQuay, Merritt, Roberts, Clemons*, Verburg*
2020: Vereinigte Staaten USA Cherry, Norman, Deadmon, Benjamin, Stewart*, Ross*, Norwood*
2024: Vereinigte Staaten USA Bailey, Norwood, Deadmon, Benjamin, Wilson*

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